
Prof. Dr. Angelika Groterath
Wohnsitze in Deutschland (Saarlouis) und Italien (Rom)
Berufliche Tätigkeiten
Seit 10/2020 im Ruhestand als Professorin, weiterhin selbständige Tätigkeit in Deutschland und Italien
2006 – 2020
Professorin für Psychologie, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Soziale Arbeit mit Schwerpunkten Sozialpsychologie, Internationale Tätigkeiten und Klinische Psychologie und Psychodrama
- Entwicklung und Leitung eines internationalen Studiengangs.
- Internationales Projekt Design und Management (Ukraine, Türkei, Italien, Frankreich, Schweden, Ghana, Jordanien, Brasilien, Paraguay, USA) einschließlich Fundraising.
- Mitglied der Senatskommission Gleichstellung, zeitweise auch Senatsmitglied.
- Publikationen in Deutsch, Englisch und Italienisch.
1990 – 2006
Independent International Consultant mit Sitz in Rom, für eine International NGO (CeIS – Centro Italiano di Solidarietà) mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen, u.a. Auftraggeber.
- Psychodrama in sozialen und Drogen-Einrichtungen in Italien, Slowenien und in Partnerorganisationen des CeIS in Lateinamerika, der EU und Ägypten.
- Projektevaluierung für UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) und UNAIDS in der MENA Region (Middle East Northern Africa), in Subsahara und in Südamerika.
- Independent individual expert für die Europäische Kommission in Benghazi, Libyen, 2005/2006; der Fall der HIV-Kontamination Hunderter Neugeborener. Psychodrama-Training für Psychologinnen.
- Notfallpsychologin, Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen und akuten Notfällen im Gaza Streifen 2001, September Eleven inclusive, Médecins Sans Frontières France, und in Bagdad 2003 nach dem Angriff auf die Vereinten Nationen für UNSECOORD (United Nations Security Coordinator), New York, und UNDP (United Nations Development Program) Jordanien.
- Verschiedene auch ehrenamtliche Einsätze im Bereich der Notfallpsychologie in Europa. Berufung als Mitglied der Präsidialkommission, die Richtlinien zur psychologischen Ersten Hilfe für den italienischen Zivilschutz definiert hat.
- Lehre in universitären Masterkursen an der Katholischen Universität Mailand, FB Psychologie, und an der Universität Roma III, FB Politikwissenschaften.
1984 – 1990
Wissenschaftliche Leitung, Moreno Institut Stuttgart (Psychodrama-Ausbildungsinstitut).
1980 – 1984
Psychologisch-pädagogische Beratung für Arbeitslose, BFW des DGB GmbH Wetzlar. Erste Psychologin im BFW und im DGB.
Ausbildung
12/1986
Justus-Liebig-Universität Gießen, Promotion zum Dr. rer. Soc., Promotionsstudium als Externe (berufsbegleitend) von 1984-1986
11/1979
Philipps-Universität Marburg, Diplom in Psychologie
Weitere Qualifikationen
Psychologische Psychotherapeutin (1999); Psychoonkologin (2021); Fortbildung in Organisationsentwicklung und Management mit Juan Corelli, CeIS, Rom, und Harold Bridger, Tavistock Institute of Human Relations, London. 1999/2000: Master in Peacekeeping and Security Studies, Università Roma III, Fakultät für Politikwissenschaften – universitäre Weiterbildung für Offiziere des italienischen Heeres und civilians mit Erfahrung in Friedensmissionen, einjährig.


Persönliches
Sprachen: Deutsch-Muttersprachlerin, sehr gut Italienisch und Englisch, gut Französisch, moderat Spanisch, Basiskenntnisse in Portugiesisch, Slowenisch und Arabisch.
Engagiert, gläubig und resilient, Sinn für Humor!
Neuere Veröffentlichungen (sample):
Missverstehen ist Regel, Verstehen wie ein schwerer Unfall, Soziodrama zwischen Kulturrelativismus und Kulturkolonialismus, erscheint 2026, in Soziodrama Band 1, Wittinger und Zammt, Hrsg., Springer Verlag Berlin
Ein Kommentar / Leserbrief zu dem Beitrag von Karl Haller, Ulrike Dinger und Johannes C. Ehrental im Psychotherapeutenjournal (PTJ) 4/2025.
Titel des Beitrags: Strukturbezogenes Arbeiten in der Psychoonkologie, Psychotherapeutenjournal 1/2026
Flight and Migration from Africa to Europe. Contributions of Psychology and Social Work. A. Groterath, V. Langher, G. Marinelli. 2020. Barbara Budrich Publishers, Opladen & Farmington Hills. Leverkusen.
Migration and Refugees: Global Patterns and Local Contexts. D. Leitch, A. Groterath, K. Habtemichael, Ed.: 2018: nova science publishers, Hauppauge NY, USA. .
Beijing +20 – The impact of The Fourth World Conference of Women in Beijing 1995 as seen 20 years later by international women. – Lia Calvelo; Ronald Lutz; Alexander Stauss (eds.), 2016. Development and Social Work. Sozialarbeit des Südens, Bd. VI. Oldenburg, Paolo Freire Verlag.
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